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Foto: Austin Kirk

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NFL-Draft 2020: Offensive Sleeper Part-3

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Wie in jedem Draft wird auch der NFL-Draft 2020 so manche Überraschungen in den späteren Runden bereit halten. Denn auch unter den Spielern die nicht in der ersten Runde ausgewählt werden können Rohdiamanten mit echtem Starpotenzial stecken.

Heute stellen wir euch Teil 3 unsere Offensive Sleeper des kommenden Drafts vor.

Robert Hunt (OL, Louisiana)

Louisiana`s Robert Hunt kam im College nahezu ausschließlich als Offensive Tackle zum Einsatz. Lediglich 6 Einsätze als Guard stehen mehr als 400 Einsätzen als Tackle gegenüber. Mit seinen Maßen von 6’5″ und 323lbs zeigt er jedoch gute Guard-Maße und könnte durchaus auf dem nächsten Level umgeschult werden. Nach NFL Analyst Lance Zierlein könnte man Hunt auf NFL-Level am ehesten mit Cody Ford vergleichen. Körperlich dürfte Robert Hunt wohl nicht limitiert sein, seine Fußarbeit bedarf jedoch noch einiges an Arbeit. Derzeit vermutet man den jungen Offensive Liner in Draftrunde drei oder vier anzutreffen.

Tyler Huntley (QB, Utah)

Tyler Huntley zeigt kein besonderes Feuerwerk in seinem Spiel, ist jedoch smart, akkurat und effizient. Hinzu kommen seine Fähigkeiten ein eigenes Laufspiel aufzubauen. Seine Entscheidungsfindung wurde von Jahr zu Jahr besser, was sich auch in den jährlich sinkenden Zahlen der Interceptions zeigt. Besonders auf mittlerer Distanz ist seine Verlässlichkeit und Antizipation bemerkenswert. Für die Utah Utes warf Huntley in der vergangenen Saison für 3.092 Passing Yards und 19 Touchdowns bei lediglich 4 Interceptions. Beim Combine war Huntley nicht eingeladen, dennoch könnte er in den letzteren Runden noch sein “NFL-Zuhause” finden.

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Antonio Gibson (RB/WR, Memphis)

Bei wenigen Spielern ist die Frage nach unentdecktem Potenzial größer als bei Antonio Gibson von den Memphis Tigers. In lediglich 77 Spielzügen gelangen dem Widereceiver im Schnitt 19 Receiving Yards per Passfang und 11,2 Rushing Yards per Laufversuch, aus denen er in Summe 14 Touchdowns für sein Team holte. One-Season-Wonder oder echter Geheimtipp. Bei Antonio Gibson dürfte beides gleichermaßen in Frage kommen. Während er im College die Position des Slot-Receivers als Hauptposition belegte, war er in der Highschool noch als Runningback gesetzt. Ganz nach dem Motto “Back to the Roots” könnte ihn sein Weg in der NFL wieder zurück auf die ursprünglich ausgeübte Position führen. Dort ist Gibson (6’0″, 228lbs) als Allround-Waffe und zusätzlicher Receiver eine interessante Option für kreative Teams.

Omar Bayless (WR, Arkansas State)

Mit der Arkansas State konnte Omar Bayless sein Können aufgrund der schwachen Spielplanung nicht oft gegen hochgehandelte Teams unter Beweis stellen. Ausgerechnet im wichtigsten Spiel der Saison, gegen Georgia, wurde Bayless mit lediglich 56 Yards nahezu komplett aus dem Spiel genommen. Abgesehen vom großen Georgia Spiel dominierte der Widereceiver der Arkansas State jedoch. Aus 93 Passfängen erzielte Omar Bayless 1.654 Yards und 17 Touchdowns. Trotz der gigantischen Saison aus die Bayless kommt, dürfte er erst in den späten Runden ausgewählt werden. Denn auch wenn er auf Tapes durch Geschwindigkeit glänzt, zweifeln viele Scouts genau diese an. Der 40-Yard Dash von lediglich 4,62 Sekunden beim diesjährigen Combine bestätigte diese Vermutung. Bayless ist athletisch in der Luft, muss jedoch stärker und zäher werden. Erst dann besteht Potenzial, dass er sich auch bei 50/50 Bällen beweisen kann.

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Jack Driscoll (OT, Auburn)

Auburns Jack Driscoll startete seine College Karriere bei der UMass, bevor er sich entschied ein neues Kapitel an einem neuen College aufzuschlagen. Während er bereits zu UMass-Zeiten in 530 Pass-Blocking-Snaps lediglich 14 Mal Druck auf den eigenen Quarterback zuließ, steigerte er sich an der Auburn nochmal deutlich. Lediglich 22 Mal in 829 Pass-Block-Snaps ließ der 6’5″ (306lbs) große Oliner Druck aufkommen. Wie verlässlich Jack Driscoll ist, zeigen auch seine Einsatzzahlen. Mit 45 Einsätzen in Folge liegt er landesweit unter den Olinern ganz weit vorne. Seine Stärken liegen im Pass-Block über dem Run-Block und in der NFL könnte er vom Tackle zum Guard umgeschult werden. Dies könnte zur Folge haben, dass er eher das Interesse von Teams weckt, die den Fokus auf Zonen-Schemata legen. Teams mit Fokus auf Größe und Kraft, dürften jedoch vermutlich einen Bogen um den ehemaligen Spieler von Auburn machen.

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Foto: Austin Kirk
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