Drake London: Atlanta zahlt seinem Nummer-1-Receiver bis zu 150 Millionen Dollar

Warum Atlanta mit Londons Vertrag die Offense für kommende Jahre stabilisiert

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Drake London - Ein Footballspieler in einem schwarzen Trikot der Atlanta Falcons mit der Nummer 5 läuft mit dem Ball und schaut nach vorne. Er trägt einen Helm und Handschuhe, sein linker Arm hält den Football, während unscharfe Verteidiger in Weiß und Blau hinter ihm herlaufen - Drake London in Bewegung. Diese Beschreibung wurde mit der FootballR KI automatisch generiert.
Foto: IMAGO / Imagn Images

Die Atlanta Falcons machen bei ihrer Offense ernst und haben Drake London offenbar langfristig an die Franchise gebunden. Laut aktuellen Berichten erhält der Wide Receiver eine Vertragsverlängerung über vier Jahre und 141 Millionen Dollar, die durch Incentives auf bis zu 150 Millionen Dollar anwachsen kann. 100 Millionen Dollar davon sollen garantiert sein. Damit steigt London nach übereinstimmenden Berichten in die Spitzengruppe der bestbezahlten Receiver der NFL auf.

Für Atlanta ist das ein erwartbarer, aber trotzdem wuchtiger Schritt. Schon im Frühjahr hatten die Falcons öffentlich erkennen lassen, dass Londons Zukunft intern „top of mind“ ist. General Manager Ian Cunningham sagte damals auf der offiziellen Teamseite, dass man sich mit Londons langfristiger Situation selbstverständlich beschäftige, auch wenn zunächst Free Agency und Draft Priorität hatten. Die Verlängerung kommt also nicht aus dem Nichts, sondern wirkt wie die konsequente Umsetzung einer schon länger vorbereiteten Entscheidung.

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Sportlich ist der Deal leicht zu begründen. London war seit seiner Auswahl an Position 8 im Draft 2022 der wichtigste Receiver der Falcons und hat sich zuletzt endgültig als legitimer WR1 etabliert. Seine beste Saison spielte er 2024 mit 100 Receptions, 1.271 Yards und neun Touchdowns. 2025 bremsten ihn zwar Verletzungen auf 12 Spiele, trotzdem kam er noch auf 919 Yards und sieben Touchdowns. Insgesamt sammelte er bislang 3.961 Karriere-Receiving-Yards.

Gerade die jüngsten zwei Jahre zeigen, warum Atlanta jetzt tief in die Tasche greift. Londons kombinierte Produktion aus 2024 und 2025 lag bei 2.190 Receiving Yards, womit er ligaweit in diesem Zeitraum zur oberen Gruppe gehört. Dazu kommt, dass er seine Zahlen trotz wechselnder Quarterback-Situationen und nicht immer stabiler Offense-Struktur geliefert hat. Aus Falcons-Sicht bezahlt man hier also nicht nur vergangene Stats, sondern vor allem Stabilität auf einer Premium-Position.

Spannend ist der Deal auch mit Blick auf das größere Falcons-Bild. Atlanta hatte bereits im April Londons Fifth-Year Option gezogen und ihn damit ohnehin bis einschließlich 2026 unter Kontrolle. Die Franchise hatte also keinen akuten Zeitdruck, entschied sich nun aber trotzdem für die schnelle langfristige Lösung. Das spricht dafür, dass man London klar als Eckpfeiler der neuen Offense sieht und künftige Preissteigerungen lieber jetzt abfangen wollte.

Und Drake London dürfte nicht der letzte große Name sein, den Atlanta in diesem Kern anfasst. Cunningham hatte bereits öffentlich angedeutet, dass neben London auch Bijan Robinson ganz oben auf der Zukunftsliste steht. Parallel dazu haben die Falcons Kyle Pitts in dieser Offseason per Franchise Tag gehalten. Heißt: Die drei prominentesten Skill-Position-Picks der vergangenen Jahre bleiben vorerst zusammen und London ist nun der erste, den Atlanta mit echtem Star-Geld langfristig festzurrt.

Die Verlängerung bekommt zusätzlich Gewicht, weil sich um die Falcons-Offense herum gerade ohnehin vieles sortiert. Laut den aktuellen Berichten geht Atlanta mit einer offenen oder zumindest neu geordneten Quarterback-Situation in den Sommer. Gerade deshalb ist ein verlässlicher Top-Receiver wie London für das Team noch wertvoller. Egal, wer am Ende die Offense anführt: Der wichtigste Passfänger bleibt jetzt auf Jahre in Atlanta.

Unterm Strich ist das ein klassischer Franchise-Move: Die Falcons bezahlen viel, aber der Schritt ist logisch. Drake London ist jung, produktiv, physisch dominant und längst mehr als nur ein ehemaliger Top-10-Pick mit Potenzial. Atlanta macht mit diesem Deal klar, dass der Receiver nicht bloß Teil des Kerns ist, er ist einer der zentralen Bausteine.

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Ein blaues, schildförmiges Logo mit grauem Rand zeigt oben eine silberne Vince Lombardi Trophy. Darunter steht in fetten silbernen Buchstaben „SUPER BOWL“, darunter in kleinerem Text „AKADEMIEPORTS MUSEUM“. Diese Beschreibung wurde mit der FootballR KI automatisch generiert. Alexander R. Haidmayer - Experte für Football und Gründer von FootballR. Alexander Haidmayer ist ein angesehener Experte im Bereich Football und Gründer von FootballR, einer führenden Plattform für Footballnachrichten. Seit 2013 ist er mit Leidenschaft und Fachwissen in der Welt des Footballs tätig und hat sich einen Namen als Experte auf diesem Gebiet gemacht. Neben seiner Rolle als Gründer und Eigentümer von FootballR ist Alexander R. Haidmayer seit 2006 auch als Mitarbeiter bei der renommierten Kleinen Zeitung tätig. Diese langjährige Erfahrung ermöglicht es ihm, fundierte Einblicke und exklusive Informationen aus der Footballwelt zu liefern.
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