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Draft News | NFL Draft 2020: Offensive Sleeper Part-4 Draft News

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Wie in jedem Draft wird auch der NFL Draft 2020 so manche Überraschungen in den späteren Runden bereit halten. Denn auch unter den Spielern die nicht in der ersten Runde ausgewählt werden können Rohdiamanten mit echtem Starpotenzial stecken.

Heute stellen wir euch Teil 4 unsere Offensive Sleeper des kommenden Drafts vor.

K.J. Hill (WR, Ohio State)

Hill ist nicht der Schnellste (Combine 40-Yard Dash: 4,6 Sekunden) und hat nicht den größten Fangradius, gilt jedoch als äußerst starker Route-Runner. Als All-Time Catch Leader der Ohio State liegen seine Stärken definitiv in der Rolle des Slot Receivers. Dort zeigt er konstant gute Leistungen und verlässliche Passfänge. Mit einem Karrierehöchstwert von 10 Touchdowns gelang es K.J. Hill in seiner Senior Saison nochmal nachhaltig auf sich aufmerksam zu machen.

J.J. Taylor (RB, Arizona)

Für die gegnerischen Defensive-Reihen dürfte es eine Herausforderung werden J.J. Taylor in den Griff zu bekommen. Der 5’5″ große und 185lbs schwere Running Back ist einfach nicht leicht zu fassen. Seine seitliche Beweglichkeit ist verrückt und er springt mit Leichtigkeit in jeden richtungswechselnden Schritt. Nach der besten Saison seiner Karriere in 2018 mit 1.434 Rushing Yards und 6 Touchdowns, sowie der Wahl von der Presse ins First Team All-Pac-12 und Third Team All-American, lief es in seiner Senior Saison 2019 etwas schlechter für Taylor. Im Senior Jahr reichte es für das kleine “Powerhouse” nur noch für 721 Ruhing Yards und 5 Touchdowns. Lediglich seine Einbindung und Production im Passspiel konnte Taylor mit 32 Fängen und 289 Receiving Yards verdoppeln. Genau diese neu gewonnene Flexibilität ist es, die ihn als Late-Rounder auf die Liste einiger Teams katapultieren könnte.

Eno Benjamin (RB, Arizona State)

Der Arizona State Running Back lief den 40-Yard Dash im diesjährigen NFL-Combine in 4,57 Sekunden. Damit ist er wohl nicht der Speed-Rusher im Backfield. Die Stärke des 5’9″ großen und 207lbs schweren Running Backs ist dagegen das Brechen von Tacklen. Unterstützend wirkt dabei auch sein unorthodoxer Laufsstil. Nach einer Sophomore Saison mit 300 Läufen, 1.642 Rushing Yards und 16 Touchdowns ist klar, Eno Benjamin kann eine Hauptrolle im Backfield einnehmen. Während die Production mit 253 Läufen, 1.083 Rushing Yards und 10 Touchdown in der letzten Saison etwas gelitten hat, gilt Benjamin dennoch weiterhin als Spieler der auch in der NFL mindestens eine gute Rolle als RB2 spielen kann.

Isaiah Coulter (WR, Rhode Island)

Isaiah Coulter lässt im letzten Drittel seiner Routen bereits gute Bewegungsabläufe erkennen, um sich von seinem direkten Gegenspieler zu lösen. So separiert er sich oft zum richtigen Zeitpunkt und öffnet Passfenster mit Potenzial auf großen Raumgewinn. 6’2″ groß, 198lbs schwer und beim Combine 40 Yards in 4,45 Sekunden. Man erzählt sich sogar er schafft den 40-Yards Dash in unter 4,4 Sekunden. Mancher Draft-Analyst schätzt Coulters Steal-Potenzial ähnlich hoch ein, wie es sich schlussendlich im vergangenen Jahr bei D.K. Metcalf  herausstellte. Bei den Rhode Island Rams brachte der Junior 2019 insgesamt 1.039 Receiving Yards und 8 Touchdowns aufs Board. Mit etwas Arbeit an seinen Laufrouten, was die Genauigkeit und die Gesamtpalette angeht, kann der explosive Receiver schon früh in seiner Karriere eine Option als Starter darstellen.

James Morgan (QB, Florida International)

Nach der Saison 2017 transferierte Quarterback James Morgan von der Bowling Green State zur Florida International in die Conference USA. Dort zeigte Morgan 2018 mit 2.727 Passing Yards und 26 Touchdowns bei 7 Interceptions direkt gute Leistungen. Mit einer schwächeren Senior Season (2.585 Yards, 14 TD`s, 5 Int) konnte er jedoch im Jahr vor der Draft-Teilnahme nicht mehr nachhaltig auf sich aufmerksam machen. Morgan hat einen starken Wurfarm mit dem er druckvolle Pässe in enge Passfenster bringt. Auch tiefe Pässe, weit in die gegnerische Hälfte, stellen für den aus Green Bay stammenden Quarterback keine Hürde dar. Seine Beweglichkeit in der Pocket in Kombination mit ausbaufähigen Instinkten und Fußarbeit, lassen ihn jedoch schnell zu einem gefundenen Fressen für den gegnerischen Pass-Rush werden. Dennoch gilt James Morgan als legitimer Backup Quarterback mit Entwicklungspotenzial.

Isaiah Hodgins (WR, Oregon State)

Isaiah Hodgins von der Oregon State gilt als starker Receiver, der sich insbesondere mit guter Körperkontrolle im Luftkampf durchsetzen kann. Dabei hilft ihm auch seine Vorliebe den Ball am höchsten Punkt zu erobern. Mit diesen Eigenschaften ist es nicht verwunderlich, dass Hodgins eine gute Rolle als Ziel in der Red-Zone spielen kann. Auf langen Routenläufen hingegen werden schnell die Schwachstellen von Hodgins sichtbar. Denn der Wide Receiver benötigt durchaus seine Zeit um Höchstgeschwindigkeit zu erreichen. Kaschieren könnte er diese “Schwerfälligkeit” mit Verbesserungen in der Körpertäuschung beim Freilaufen von seinen Manndeckern. In seiner letzten College-Saison brachte der 6’4″ große und 210lbs schwere Receiver 1.171 Receiving Yards und 13 Touchdowns aufs Punktebrett.

Foto: Austin Kirk
Mehr:  Comeback-Kandidaten 2020
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