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| Aaron Hernandez’ Selbstmord – Erste Zweifler melden sich zu Wort

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Der frühere New England Patriots Tight End Aaron Hernandez, wurde am frühen Mittwoch in seiner Gefängniszelle erhängt aufgefunden. Hernandez war in einer Einzelzelle untergebracht, sodass man Fremdverschulden vorerst auszuschließt, dennoch zweifeln bereits etliche dem Ex-NFL Spieler nahe stehende Personen die Theorie eines Selbstmordes an.

Viele Freunde, ein ehemaliger Agent und auch einige Spieler äußerten sich skeptisch gegenüber der Theorie, dass es sich um Selbstmord gehandelt haben soll. Immerhin war Hernandez am Weg auch gegen das Urteil im ersten Prozess zu berufen und die Medien schätzten die Chancen, dass er diesen erneuten Prozess gewinnen könnte als gar nicht sehr gering ein.

Sein ehemaliger Agent äußerte sich wie folgt:

Absolutely no chance he took his own life. Chico was not a saint, but my family and I loved him and he would never take his own life.

Auch ein nicht namentlich genannter Ex-Teamkollege vertritt diese Meinung:

I am not buying it. […] I’ll never believe (Aaron Hernandez) went out that way. Yes he has emotions, but he’s not wired like that

Die Massachusetts State Police hat eine Untersuchung am Selbstmord von Aaron Hernandez gestartet, aber die Anwälte des Ex-NFL Stars kündigten am Mittwoch an, dass auch sie ihre eigenen Untersuchungen durchführen.

Jose Baez, der für Hernandez in einem Doppelmordprozess letzte Woche einen Freispruch erwirkte, sagte das der Ex- Tight End keine Anzeichen zeigte, sein Leben beenden zu wollen.

Neue “Erkenntnisse”

Wie WBZ CBS Boston erfahren haben will, soll Aaron Hernandez zum Zeitpunkt seines Auffindens die Worte “John 3:16” auf seiner Stirn stehen gehabt haben. Die Worte beziehen sich auf einen der beliebtesten Verse aus der Bibel:

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat

Hernandez soll weiters auch rote Flecken an den Händen und Füßen gehabt haben. Weiters berichtet WBZ, dass auch die Möglichkeit geprüft wird, dass Hernandez ein synthetisches Marihuana namens K2 in der Nacht vor seinem Tod geraucht hat.

 

Anmerkung: Hier musste, über ein Suizid-Thema berichtet werden. Leider kann es passieren, dass depressiv veranlagte Menschen sich nach Berichten dieser Art in ihren Ansichten bestärkt sehen. Sollte es Dir so ergehen, kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge. Hilfe findest Du bei kostenlosen Hotlines wie 0800-3344533 (Deutschland) bzw. 142 (Österreich).

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