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| Der steinige Weg in die NFL beginnt beim Talente-Rating im Highschool und College Football

Aller spätestens nach der Highschool gilt es für ambitionierte Footballer, die Weichen für eine mögliche NFL-Karriere zu stellen. Somit herrscht also schon früh ein großer Konkurrenzkampf zwischen den Sportlern. Denn die Plätze im Teamkader der Colleges sind nur begrenzt. Alle ambitionierten Footballer sind von Anfang an darauf Bedacht die besten Voraussetzungen für eine mögliche Profikarriere zu schaffen. Dazu gehört auch ein Platz im Team der renommiertesten Colleges im Lande. Auswahlkriterien sind dabei neben der Spielklasse auch die Qualität der Coaches und Trainingsanlagen, sowie die akademischen Schwerpunkte. Denn nur wenn die besten Voraussetzungen gegeben sind, kann es gelingen mit Teamerfolgen und persönlichen Highlights national auf sich aufmerksam zu machen.

Aber hierbei handelt es sich um keine einseitige Thematik. Auch die Colleges haben die Anforderung an sich selbst, jährlich ein wettbewerbsfähiges Team in die jeweiligen Ligen zu führen. Denn beim College Football geht es schon lange nicht mehr um klassischen Schulsport. College Football ist ohne Zweifel ein Business geworden. Es geht um Prestige und mehr Geld, als wir es uns in Europa vorstellen können. Die Sportteams sind die Aushängeschilder der Colleges. Je höher das Prestige eines Colleges ist, desto mehr Studenten möchten sich einschreiben und desto mehr Förderer klopfen an die Tür. Dementsprechend ist es auch nicht verwunderlich, dass die Colleges fast alles unternehmen, um für die talentiertesten Athleten des Landes attraktiv zu sein. Es wird investiert in Coaches, Scouts, Trainingszentren und Stadien.

Der Konkurrenzkampf um die besten Voraussetzungen ist also auf beiden Seiten präsent.

Football – Eine der beliebtesten Sportarten in den USA

Doch wie viele Jugendliche betreiben eigentlich Football in den USA? Wie viele schaffen es in die College Teams und wie groß ist die Chance am Ende in der funkelnden Welt der NFL zu landen?

Nach einem Bericht von SBnation zählte die National Federation of State High School Sports in der Saison 2016/2017 – 1.059.399 Highschool Football Spieler in der ganzen USA. Damit positionierte sich Football, im Vergleich der beliebtesten Highschool Sportarten, noch vor Basketball und hinter Leichtathletik. Im College Football bezieht sich der Bericht auf offizielle Statistiken der NCAA (National Collegiate Athletic Association) und vermerkt 73.063 College Spieler, welche sich in der Saison 2016/2017 in den folgenden Ligen bewiesen.

Division I:
FBS (Football Bowl Subdivision) mit ca. 129 Schulen
FCS (Football Championship Subdivision) mit ca. 124 Schulen

Division II mit ca. 169 Schulen

Division III mit ca. 249 Schulen

Damit gehört Football auch am College zu den beliebtesten Sportarten.

Es ist schwer in die NFL zu kommen

Durch die extrem hohe Anzahl an Highschool Spielern und die begrenzten Plätze in den College-Teams beginnt für jeden betroffenen Studenten eine große Herausforderung. Es gehört einiges dazu, um zu den Auserwählten zu gehören und einen College Platz oder gar ein Stipendium angeboten zu bekommen. Statistiken der NCAA zeigen, dass lediglich 6,8% der Highschool Footballer auch den Sprung in ein College-Team schaffen. Dabei ist es lediglich 2,6% vorbehalten in der höchsten College Spielklasse, der Division I, zu spielen. Die Chancen für einen Highschool Spieler seinen Traum zu verwirklichen und professioneller Footballspieler in der NFL zu werden liegen bei verschwindend geringen 1,5%.

Doch selbst wenn man das College schulisch und sportlich erfolgreich durchlaufen hat und auch mit starken Leistungen auf dem Feld die nationalen Scouts auf sich aufmerksam machen konnte, heißt es noch lange nicht, dass man es zum Footballprofi schafft. Durch den alljährlichen NFL Draft, in dem sich die NFL-Teams die Dienste der talentiertesten College Spieler sichern, nimmt der Druck auf die Athleten nicht ab. Im NFL Draft 2018 wurden insgesamt 256 Spieler direkt aus den Colleges gepickt. Im NFL Draft 2019 waren es 254 Spieler. Die Anzahl der Draftpicks entspricht in etwa 4% der gesamten Division I Absolventen. Alle übriggebliebenen Absolventen müssen sich entweder in der Free Agency beweisen oder sich von dem Traum, der NFL, verabschieden und mit Hilfe ihres akademischen Abschlusses im “gewöhnlichen” Berufsleben durchstarten.

Das Rating-System und seine Tücken

Um die Fähigkeiten und das Potenzial von Athleten sichtbar zu machen, hat sich in den USA ein Rating-System bewährt. Für die jungen Athleten können die Ratings beispielsweise als Argumentation dienen, um einen der begehrten Kaderplätze der Highschool- oder College-Teams zu ergattern. Aber auch für die Highschool- und College-Teams sind die Ratings nicht gerade uninteressant. Denn sie können zum Teil in die Entscheidung über die Aufnahme oder nicht Aufnahme des jeweiligen Athleten mit einbezogen werden. Auch für die NFL-Teams können die Ratings ein interessantes Tool für mögliche Scouting-Einsätze sein.

Es könnte also so einfach sein, wenn es nur eine zentrale Bewertungsagentur mit klar definierten Kriterien gäbe. Doch das wäre zu schön um wahr zu sein. Denn auf dem Markt tummeln sich eine Vielzahl von Agenturen und Mediendiensten, die einen Stück vom Kuchen abhaben möchten und die Athleten nach den unterschiedlichsten Kriterien bewerten. Dabei ist es nicht auszuschließen, dass es auch hier ein paar schwarze Schafe gibt die nicht ganz so objektive Bewertungen vornehmen. Denn dort wo es um viel Geld geht, besteht die Herde nicht nur aus weißen Schafen.

Aus diesem Grund hat es sich eine Handvoll von Mediendienste zur Aufgabe gemacht aus einer Vielzahl von Bewertungen, eine Bewertung zu machen. Ziel ist eine bessere Vergleichbarkeit der Sportler. Eine dieser Mediendienste ist 247Sports.

Durchschnitts-Ratings für einen besseren Vergleich

247Sports führt, wie alle anderen Dienste, auch eigene Ratings durch. Hierfür beschäftigt der Mediendienst mehr als 50 Reporter, Analysten und Gutachter, die die Elite der Rekruten mehrerer Jahrgänge mit Punkten und Sternen bewerten. Dennoch hat es sich 247Sports auch zur Aufgabe gemacht, die unterschiedlichen und individuellen Ratings, der auf dem Markt aktiven Mediendienste und Recruiting-Agenturen, mit Hilfe eines linearen Indexes auf einen Nenner zu bringen und somit besser vergleichbar zu machen.

Das bedeutet, zusätzlich zum eigens geschaffenen Rating, führt 247Sports auch das 247Sports Composite Rating, welches als eines der umfassendsten und unvoreingenommensten Ratings der Branche gilt. Im Composite Rating werden das eigene Rating und eine Vielzahl von externen Ratings gleichberechtigt berücksichtigt. Das Ziel ist es, ein “zusammengesetztes” Rating anhand von Durchschnittswerten zu ermitteln und zur öffentlichen Einsicht zur Verfügung zu stellen.

Die folgende Zusammenfassung gibt einen Einblick was die einzelnen Sterneklassen und Bepunktungen, anhand des Beispiels 247Sports, zu bedeuten haben.

Das Beispiel 247Sports

Bei dem genannten Beispiel 247Sports kappt der lineare Index bei 1.0000 was in Konsens zu einem Nr. 1 Talent in allen Kategorien steht. Jeder Rekrut erhält eine numerische Bewertung, sowie eine Sternebewertung. Die Bewertungen werden von Rekrutierungsanalytikern nach unzähligen Stunden persönlicher Beobachtungen, Filmbewertungen und Inputs eines Scouting-Netzwerks ermittelt. Die Spieler werden hierbei zuerst qualitativ mit Hilfe der Sternenbewertung gruppiert, dann anhand ihres zukünftigen Potenzials numerisch eingestuft und schließlich nach diesen numerischen Einstufungen bewertet.

Dabei gilt für 247Sports folgender Bewertungsschlüssel:

110-101 = Franchise-Spieler
Einer der besten Spieler, den es in Jahren, wenn nicht in Jahrzehnten gibt. Die Wahrscheinlichkeit, jedes Jahr einen Spieler in dieser Kategorie zu haben, ist sehr gering. Hierbei handelt es sich um ein Ausnahmetalent, dass für jedes NFL-Team ein “Must-Have” darstellen sollte.

100-98 = Fünf-Sterne-Talent
Einer der Top 30 Spieler des Landes. Diese Spieler haben sehr großes Potenzial und sollten vor dem Karriereende zu den besten des Landes zählen. Oft werden sogar 32 Talente die in dieser Kategorie geführt, um die erste Runde des NFL Drafts widerzuspiegeln.

97-90 = Vier-Sterne-Talent
Einer der Top 300 Spieler des Landes. Ein 4-Sterne Talent ist ein Spieler, der großen Einfluss auf ein College-Team nehmen kann. Er ist ein Kandidat für All-American Auszeichnungen und ihm wird zugetraut auch nach dem College professionell Football spielen zu können.

89-80 = Drei-Sterne-Talent
Einer der Spieler, der innerhalb der Top 10% des Landes einzuordnen ist. Dieser Spieler wird sich zu einem zuverlässigen Starter für sein College-Team entwickelnd und zählt zu den besten Spielern in seiner Region. Viele dieser Talente haben ein erhebliches Potenzial.

79-0 = Zwei-Sterne-Talent
Dieser Spieler macht den Großteil der Kader im Division I Football aus. Er mag nicht das größte Potenzial haben, wird aber wahrscheinlich eine Rolle in seinem jeweiligen College-Team spielen.

Ein Rating gilt es zu verdienen

Man kann sich also vorstellen wie schwer es ist, überhaupt ein Ranking zu erhalten. Das belegen auch die Zahlen von Rivals, einem weiteren Dienst, der die einzelnen Bewertungen/Ratings in einem durchschnittlichen Rating zusammenführt. Anhand der Daten des 2018er Jahrgangs gab es ca. 300.000 Seniors (4. Jahr), die College Football spielten. Die Verteilung auf die Sternekategorien innerhalb dieses Jahrgangs setzte sich hierbei wie folgt zusammen:

5-Sterne Talent: 33 Spieler oder 0,01%
4-Sterne Talent: 399 Spieler oder 0,13%
3-Sterne Talent: 1.409 Spieler oder 0,47%
2-Sterne Talent: 1.842 Spieler oder 0,61%
Unbewertet: 296.317 Spieler oder 98,77%

Doch auch der Wohnort kann die Chancen auf eine Bewertung beeinflussen. In einigen der bevölkerungsreichsten Bundesstaaten, wie Texas, Kalifornien und Florida, wimmelt es nur so von College-Recruitern und Talentscouts, die dafür zuständig sind Sterne-Bewertungen vergeben. Das ist unter anderem ein Grund, warum es genau diese Staaten sind, die das Land bei Vier- und Fünf- Sterne Rekruten konsequent anführen.

Letztendlich ist es also ohne Wenn und Aber so, dass auch die sportlichen Leistungen eines Zwei- Sterne Talents nicht hoch genug einzuschätzen sind. Denn auch sie gehören noch zu den besten Spielern des Landes und dürfen sich bis zum Schulabschluss Hoffnungen auf eine Profikarriere innerhalb der NFL machen. Doch auch wenn sich der Traum von der NFL nicht erfüllen sollte, sind die Absolventen mit ihrem akademischen Abschluss bestens für die Zukunft vorbereitet.

Foto: KK
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