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John Harbaugh Ravens

Direktes Duell in der AFC North | Entscheidungsspiel für John Harbaugh? Direktes Duell in der AFC North

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In Baltimore kommt es heute Abend zum direkten AFC North Duell zwischen den Pittsburgh Steelers und den Baltimore Ravens. Die Steelers konnten sich nach einem schwachen Saisonstart zuletzt mit 3 Siegen in Serie an die Spitze der AFC North setzen. Die Ravens hingegen mussten in den letzten 4 Spielen 3 Niederlagen hinnehmen. Die Formkurven zeigen also klar in unterschiedliche Richtungen. Im direkten AFC Duell könnten die Ravens am heutigen Tag also entweder einen Big-Point landen oder die Lage bei einer aktuell ausgeglichenen Bilanz von 4-4 weiter verkomplizieren.

Schenkt man den aktuellen Berichten aus den USA glauben, könnte das Duell mit den Steelers dagegen auch ein Schicksalsspiel für einen Headcoach werden. So berichtete heute Ian Rapoport vom NFL Network, dass John Harbaugh auf dem heißen Stuhl zu sitzen scheint. Dass er in dieser Saison um seinen Job spielt, ist jedoch nicht erst seit heute klar. Seinen 2018 auslaufenden Vertrag haben die Verantwortlichen der Ravens während des Trainingscamps lediglich um ein Jahr bis Ende 2019 verlängert.

Seit nunmehr 10 Jahren ist John Harbaugh Headcoach der Baltimore Ravens. Den größten Erfolg konnte er dabei mit dem Super Bowl Sieg 2012 feiern. Seit 2014 jedoch gelang den Ravens unter Harbaugh keine Playoff Teilnahme mehr. Innerhalb der Organisation ist er für seine Verdienste und seine Leidenschaft dennoch weiterhin sehr geschätzt.

Den Super Bowl sicherte sich Harbaugh damals insbesondere durch die starken Leistungen seiner Defense, welche auch in der aktuellen Saison den Lichtblick darstellt. Die Offense hingegen bleibt, trotz der Investitionen in der Offseason, weiterhin alle Erwartungen schuldig.  Auch der neu zusammengestellte Receiver-Corp um Michael Crabtree, John Brown und Willie Snead IV konnte daran bisher nicht viel ändern. Neben den verhaltenen Ergebnissen musste der HC zuletzt auch Kritik an der Entwicklungskurve der neuen Franchise Hoffnung Lamar Jackson hinnehmen. Der Rookie Quarterback würde sich schlichtweg nicht schnell genug entwickeln. Der Umstand, dass Harbaugh keine Verpflichtung des aktuellen General Managers Eric DeCosta war, macht die Dinge ebenfalls nicht gerade einfacher.

Während sein Bruder Jim Harbaugh derzeit mit den Michigan Wolverines von Sieg zu Sieg eilt, geht es vermutlich für den ein Jahr älteren John Harbaugh im Spiel gegen Mike Tomlin`s Steelers um den Job.

Foto: Maryland National Guard
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