| Düsseldorf Panther im Duell der Raubkatzen nur krasser Außenseiter

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Bereit für den Endspurt der GFL-Hauptrunde 2015: Mit dem Heimspiel gegen die New Yorker Lions aus Braunschweig am kommenden Samstag (22. August, Kick-off: 17 Uhr) biegen die Düsseldorf Panther auf die Zielgerade der Saison ein. Die Begegnung mit dem amtierenden Meister und aktuellen Tabellenführer der GFLNordgruppe ist die erste von zwei noch ausstehenden Partien für die Düsseldorfer, die sie beide vor heimischem Publikum im Stadion des VfL Benrath an der Karl-Hohmann-Straße austragen. Dass die Panther dabei weitere Punkte zu den zwei im bisherigen Saisonverlauf eroberten hinzufügen können, erscheint nicht nur angesichts des Kalibers der Gegner – eine Woche nach den Lions gastiert mit den Dresden Monarchs ein weiterer aussichtsreicher Titelanwärter in der NRW-Landeshauptstadt – unwahrscheinlich, sondern auch weil sich das gut gefüllte Lazarett der Düsseldorfer während der zurückliegenden vierwöchigen Pause nicht übermäßig stark gelichtet hat.

Mit voller Konzentration gegen den scheinbar übermächtigen Gegner: Zwei Punkte aus zwei Spielen fehlen den New Yorker Lions Braunschweig noch, um erneut den ersten Platz der GFL-Nordgruppe klarzumachen und sich somit die bestmögliche Ausgangsposition für die anstehenden Playoffs zu sichern, an deren Ende der dritte Titelgewinn in Folge für den Deutschen Rekordmeister stehen soll. Das Team von Head Coach Troy Tomlin, das das Hinspiel gegen die Panther vor drei Monaten mit 58:7 für sich entschied, dürfte die Auswärtspartie in Düsseldorf also mit höchster Konzentration angehen. Marc Ellgering, oberster Übungsleiter der Düsseldorf Panther, bereitet dies allerdings keine Bauchschmerzen. Denn: „Selbst, wenn sie es als Tabellenführer etwas lockerer angehen ließen, änderte dies nichts an der Schwierigkeit unserer Aufgabe und die Vorbereitung auf diese.“

Die Zielsetzung, mit der Ellgerings Mannen in das Spiel am kommenden Samstag gehen, ist klar formuliert: „Wir wollen uns in unterschiedlichen Teilbereichen verbessern und unnötige Fehler minimieren. Das soll heißen, dass wir in der Defense sicherer und früher den Ballträger stoppen. In der Offense wollen wir mehr Raumgewinn erzielen und mehr erste Versuche erzielen, dadurch mehr Ballbesitz haben und mehr Eins-gegen-Eins-Duelle für uns entscheiden.“ Zudem sollen die jeweiligen Special Teams mit soliden Vorstellungen gute Ausgangssituationen für den Angriff und die Verteidigung schaffen. Ellgering betont, dass für dieses Vorhaben ein hohes Maß an Konzentration und „Biss“ über den gesamten Spielverlauf nötig ist.

Erschwert wird die Aufgabenstellung nicht zuletzt durch die weiterhin reduzierte Kaderstärke. „Für Spieler mit Blessuren oder kleineren Verletzungen ist eine längere Pause wie die zurückliegende natürlich sehr willkommen“, so Ellgering. „Allerdings: Inwieweit die Pause lang genug war, wird sich erst in dieser Woche im Training unter Belastung zeigen. Auch ob Spieler wie Linebacker Björn von Dressler oder Defensive End Alexander Kokot nach mehrmonatiger Verletzungspause bereits am kommenden Wochenende spielfähig sind, werden wir diese Woche im Training sehen. Hinzu kommt, dass unsere beiden britischen Runningbacks Aaron Prize und Jermaine Allen – wie bereits prognostiziert und nicht anders zu erwarten – dieses Jahr leider nicht mehr spielen können. Wir Trainer gehen folgerichtig für die verbleibenden zwei Spielen von keiner Entspannung unserer Situation aus.“

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