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Greg Robinson
Foto: Erik Drost

NFL

Eine NFL-Arbeitswoche: Mittwoch

Lesezeit: 2 min

Nachdem der Gameplan für das nächste Spiel am Dienstag fertiggestellt wird, werden die Plays am darauf folgenden Tag trainiert. Am Mittwoch werden aber nur die möglichen Plays für First und Second Downs einstudiert.

Die Spielzüge werden dabei mit den verschiedenen Besetzungen und Spielern trainiert, die in dem Play zum Einsatz kommen könnten. So kann beispielsweise ein Spielzug mit drei, vier oder fünf Receivern umgesetzt werden. Dementsprechend müssen auch alle Möglichkeiten geübt werden, damit am Spieltag keine Missverständnisse entstehen. Die gegenüberstehende Defense beziehungsweise Offense wird von den Coordinator so aufgestellt, wie auch der nächste Gegner tendenziell darauf reagieren könnte.

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Sollte der Quarterback vor dem Snap erkennen, dass das gegnerische Team sich unvorteilhaft für den angesagten Spielzug positioniert hat, muss er mit sogenannten Audibles seine Mitspieler oder den Spielzug justieren. Diese Audibles werden ebenfalls am Mittwoch trainiert und sind auf einem Audible Sheet festgehalten. Erfahrenen Quarterbacks, wie z. B. Peyton Manning, fällt es oft deutlich leichter unter Zeitdruck die Defense zu lesen und per Audible den Spielzug anzupassen.

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Am Ende des Tages treffen sich die Coachs, um ein Fazit zu den verschiedenen Plays zu ziehen und um festzuhalten, welche Plays mit welcher Besetzung gegenüber welcher Formation am besten funktioniert haben. Außerdem werden Lösungen für Spielsituationen gesucht, die bisher nicht berücksichtigt wurden.

Foto: Erik Drost
Autor

FootballR All-Pro-Reporter rund um die NFL | American-Football-Fan seit 2008 | Reporter aus Faszination zum Spiel | Go Hawks

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