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SANTA CLARA, CA - OCTOBER 07: Cleveland Browns defensive end Myles Garrett (95) during the NFL, American Football Herren

Wild-Card | Cleveland Browns mit Roller-Coaster-Sieg in Pittsburgh Wild-Card

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Das letzte Spiel der Wild-Card Runde hielt nochmal einen richtigen Kracher bereit.

In einem spektakulären Spiel setzten sich die Cleveland Browns mit 48-37 gegen die Pittsburgh Steelers durch. Mit 11 Siegen in Folge starteten die Pittsburgh Steelers fulminant in die Saison. Damals konnte man im Traum noch nicht vermuten, wie skandalös, das zu Saisonbeginn so dominante Steelers Team, in ein entscheidendes Playoff-Spiel starten würde.

Direkt in den ersten Sekunden des Spiels erzielten die Cleveland Browns einen Defensive-Touchdown, als Pittsburgh’s Maurkice Pouncey den Ball beim Snap über Ben Roethlisbergers Kopf schoss und Browns’ Karl Joseph seine Chance ergriff. Nur kurze Zeit später patzte auch der Veteran Quarterback. Nach einem Ballwechsel durch Interception seitens Ben Roethlisbergers, warf Browns’ Baker Mayfield einen 40 Yard Touchdown Pass zu Jarvis Landry zur 14-0 Führung. Im Anschluss folgten zwei Rushing Touchdowns durch Kareem Hunt und am Ende des 1. Quarters hieß es – 28-0 für die Cleveland Browns.

Zum Ende des Spiels steht Ben Roethlisberger bei 3 Interceptions und die Cleveland Browns durch ein 48-37 Sieg gegen die Pittsburgh Steelers in der nächsten Playoff-Runde.

Pittsburghs Steelers’ Headcoach Mike Tomlin blieben nach der unerwarteten und vor allem deutlichen Niederlage nur bittere Erklärungen. Gegenüber NFL.com äußerte sich Tomlin: “Wir haben nicht genug getan. Wir haben unser Team und das Gegnerische nicht ausreichend positioniert. Wir haben nicht genug Plays gemacht, besonders in den kritischen Momenten. ‘We were a group that died on the vine’*. Wir haben heute Abend nicht gut genug performt, nicht gecoacht, nicht gespielt. Man kann es auf die Turnover schieben. Aber wir waren in vielen anderen Bereichen und in der Kommunikation in Bezug auf Details nicht gut genug. Einfach keine gute Nacht für uns. Wenn du in einer Ausscheidungsrunde mit lediglich einem Spiel keine gute Nacht hast, dann gehst du nach Hause.”

Für die Cleveland Browns konnte die Rückkehr zu alter Stärke nicht besser laufen. Nach Jahren in denen die Browns als das schlechteste Team der NFL abgestempelt wurde, schaffte es die Franchise mit Neu-Headcoach Kevin Stefanski das erste mal seit 2002 in die Postseason und jetzt sogar über die Wild-Card Runde hinaus. Noch Anfang der Woche erhielten die Browns bittere Nachrichten. Sowohl HC Kevin Stefanski, als auch Star-Guard Joel Bitonio, Widereceiver KhaDarel Hodge und zwei weitere Coaches wurden positiv auf Covid-19 getestet und durften daher die Reise nach Pittsburgh nicht mit antreten. Doch die Situation, dass die Browns ohne ihren Headcoach und Starting Guard in das entscheidende Spiel mussten, war noch nicht das ganze Übel. Auch die Vorbereitungen liefen aufgrund der Corona-Situation, mit Anlagenschließungen und Trainingsabsagen, nicht wie erhofft.

Interims HC und eigentlicher Special Team Coordinator Mike Priefer war nach dem Spiel stolz auf seine Truppe. “Das war eine schwierige Woche. Und sie haben sich nie beschwert.

Neben dem langersehenten Einzug in die nächste Runde, dürfte der Sieg für so manchen Browns’ Spieler auch eine große Genugtuung gewesen sein. Hatte nicht Pittsburgh Steelers’ Star-Widereceiver JuJu Smith Schuster in der Woche vor dem Spiel, auf die Cleveland Browns angesprochen, noch gesagt “Ich denke es sind namenlose graue Gesichter. Sie haben ein paar gute Spieler in ihrem Team aber am Ende des Tages, ich weiß nicht.. die Browns sind einfach die Browns.”

 

Link: So reagiert die NFL auf Twitter

 

*Frühzeitig scheitern oder nie zum Tragen kommen, typischerweise aufgrund von Vernachlässigung, Unmöglichkeit oder Ressourcenmangel.

Foto: imago images / Icon SMI
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