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| Monarchs vs. Huskies – Aufsteiger gleich Außenseiter? Irrtum

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Mit den Hamburg Huskies kommt der Durchstarter dieser Saison nach Dresden. Mit erst einer Niederlage stehen die Hamburger derzeit auf dem zweiten Platz.

Zwei bittere Niederlagen in kurzer Folge. Platz vier in der GFL Nord. So war das alles nicht geplant. Ein kleines Zwischentief versorgt derzeit Monarchs-Coach John Leijten mit reichlich grauen Haaren. Nach ihrem exzellenten Saisonstart kostete die lange Zwangspause im Mai die Dresden Monarchs sichtlich Tritt und Selbstbewusstsein. Erst Braunschweig (17:47) dann Kiel (17:21) brachten die Monarchs ins Stolpern. Der Angriff lahmt. Die Verteidigung wehrte sich zuletzt, so gut es ging. „Die letzten beiden Spiele haben wir klar im Kopf verloren“, analysiert John Leijten. „Statt befreit und konsequent unser Ziel zu verfolgen, spielten wir unkonzentriert und fehlerhaft. Natürlich sind Braunschweig und Kiel die Top-Teams dieser GFL Saison im Norden. Doch dazu haben wir beide auch tatkräftig mit aufgebaut“, zeigt sich Dresdens Headcoach selbstkritisch. Am kommenden Sonnabend (Kickoff: 15 Uhr) reisen nun die Hamburg Huskies hier nach Dresden. Ein Aufsteiger, der die Etablierten derzeit überrollt.

Eine Niederlage. Fünf zum Teil klare Siege. Die Hamburg Huskies sind nach Braunschweig und Kiel das Team dieser GFL-Spielzeit. In ihrer ersten GFL-Saison lehren die Hansestädter den etablierten Kadern Respekt vor scheinbar kleinen Außenseitern. Zuletzt besiegten die Huskies just die Berlin Adler (44:19). „Die Huskies überraschen in ihrer ersten Saison und zeigen dabei wirklich attraktiven Football. Niemand hatte Hamburg ernsthaft auf der Playoff-Rechnung“, gesteht John Leijten. Nach dem ersten Spieltag schien dies noch folgerichtig. Die Kiel Baltic Hurricanes legten die Huskies damals an die kurze Leine. Mit 32:13 rissen die Hurricanes die erste GFL-Partie der Elbestädter klar an sich. Doch Hamburg kam gestärkt zurück, gewann seither fünf Partien in kurzer Folge. Zwei Mal Düsseldorf. Zwei Mal die Berlin Rebels. Zuletzt die Berlin Adler. Binnen fünf Spielen wurde aus dem „klaren Außenseiter“ ein ernstzunehmender Playoff-Kandidat.

„Die Huskies spielen einen schnellen und wirklich guten Football. Sie haben eine starke Verteidigung mit tollen Importen. Ihr Angriff wurde zuletzt immer sicherer und selbstbewusster. Wir sind demnach gewarnt und werden diese Mannschaft auf keinen Fall unterschätzen“, so Leijten. Dresden täte gut daran, will man sich endlich wieder fangen. Der erste Schritt gelang bereits im letzten Spiel. Nach drei verschlafenen und verkorksten Vierteln, drehten die Königlichen aus heiterem Himmel endlich wieder auf. „Was wir können, wenn wir uns konzentrieren, haben wir im letzten Spielabschnitt gegen Kiel bewiesen. Plötzlich war Bewegung und Mut in der Mannschaft. Wir haben aufgehört zu reagieren und angefangen befreit zu spielen“, blickt John Leijten zurück. Was gegen Kiel zu spät gelang, soll gegen Hamburg von beginn an funktionieren. Dresden kann, ja muss das kommende Spiel bereits gewinnen, will man Rhythmus und Selbstvertrauen endlich wieder finden.

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