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NFL-Draft 2019 | Draft Prospects: Offensive Sleeper Part-1 NFL-Draft 2019

Wie in jedem Draft wird auch der NFL-Draft 2019 so manche Überraschungen in den späteren Runden bereit halten. Denn auch unter den Spielern die nicht in der ersten Runde ausgewählt werden können Rohdiamanten mit echtem Starpotenzial stecken.

Heute stellen wir euch unsere Offensive Sleeper des kommenden Drafts vor.

Jarrett Stidham (QB)

Der ehemalige Quarterback der Auburn Tigers kam aus einer starken Saison 2017 in der er sehr viel Selbstvertrauen tanken konnte. Die Tapes aus 2017 zeigen einen mobilen Quarterback mit guter Wurftechnik und intelligenter Spielweise, ein Komplettpaket. Trotz nahezu identischer Statistiken mit 2.794 Passing Yards und 18 Touchdowns bei lediglich 5 Interceptions in 2018, sind die Tapes der beiden Saisons nicht zu vergleichen. In der vergangenen Saison hielt Stidham zu oft an seinen Pre-Snap Entscheidungen fest ohne auf die Defense der gegnerischen Teams zu reagieren. Findet der Junge Quarterback Coaches die ihm das Selbstvertrauen in sein Talent zurückbringen, kann er ein echter Draft-Steal werden. Jarrett Stidham wird nach derzeitigem Stand vermutlich in den Runden 3 bis 5 ausgewählt.

David Edwards (OT)

Der 6’6″ große und 308lbs schwere Edwards ist ein Überraschungspaket. Er kommt aus der starken O-line Schule der Wisconsin Badgers doch lässt die typischen Stärken eines Wisconsin O-liners meist noch vermissen. Zu Beginn seiner Footballkarriere spielte Edwards in der Highschool drei Jahre lang auf der Position des Quarterbacks. Im Anschluss probierte er sich als Tightend, bevor er in Wisconsin schließlich zum Right Tackle umfunktioniert wurde. Während er seine gute und agile Fußarbeit aus seinen vorherigen Positionen beibehalten hat, besteht noch Verbesserungsbedarf in der Handtechnik, welche die Badgers O-liner üblicherweise so aus macht. Mit guten Trainern und einigen Stunden im Kraftraum könnte sich David Edwards in der NFL zum guter Backup oder sogar künftigen Starter entwickeln. In einer, in der Tiefe, eher durchschnittlichen O-line Klasse könnte Edwards innerhalb der 2. oder 3. Runde ausgewählt werden.

Trace McSorley (QB)

Trace McSorley erzielte in der abgelaufenen College Saison 2.530 Passing Yards und 18 Touchdowns für die Penn State Nittany Lions. McSorley gilt als echter Leader mit Gewinnermentalität und positiven Spirit. Dazu ist er ein guter und taffer Läufer. In seiner Zeit als Starter konnte er über alle Saisons hinweg insgesamt 30 Rushing Touchdowns selbst erzielen. Der Senior gilt derzeit als möglicher Kandidat für die 6. oder 7. Draftrunde, könnte sich jedoch auch als Free Agent wieder finden.

Terry McLaurin (WR)

Der ehemalige Receiver der Ohio State hat eine gute Schnelligkeit und zeigte starke Leistungen in Eins-gegen-Eins Situationen während der Senior Bowl Woche. McLaurin hat sich insbesondere als Route-Runner verbessert und zeigt physische Stärke am Ende seiner Laufroute beim Fangen der Pässe. Aktuell kann man davon ausgehen, dass der Widereceiver in den Runden 3 bis 5 ausgewählt wird. Er hat das Potenzial bereits in seiner ersten NFL-Saison eine gute Backup Alternative zu sein. Insbesondere in den Special Teams kann er schnell zu seinen Einsatzzeiten kommen.

Devin Singletary (RB)

Singletary gehört mit 5’7″ nicht gerade zu den Größten. Doch er ist ein wahres Kraftpaket mit aggressiver Spielweise. Dabei versucht er alles um Yards zu erzielen, zeigt Stärke im direkten Körperkontakt und quetscht sich durch jede noch so kleine Lücke. Aber auch im Passing Game stellt der kleine Runningback eine gute Option da. Hinzu kommen seine Fähigkeiten als Blocker in der Aufnahme von Blitzangriffen der gegnerischen Defense. Die vergangene College Saison beendete der Junior der Florida Atlatic Owls mit 1.348 Rushing Yards und 22 Touchdowns. Durch die durchschnittlichen Sprintleistungen im NFL-Combine könnte Devin Singletary sein neues Team jedoch erst in den Runden 3 bis 5 finden.

Andy Isabella (WR)

Der ehemalige Highschool Sprint-Champion hat einen sehr guten Antritt und Geschwindigkeit. Das bestätigte auch seine 40 Yard Dash Zeit von 4.31 Sek. beim vergangenen Combine. Durch seine Tempowechsel im Lauf mit dem Ball bringt Isabella die gegnerischen Verteidiger außer Tritt und zeigt Yards-after-Catch Potenzial. Wird der junge Widereceiver sicherer bei seinen Passfängen und noch flüssiger in seinen Richtungswechseln, könnte Isabella in der NFL ein guter Slot-Receiver werden. Für die UMass Minuteman fing er in der abgelaufenen Saison Pässe für 1.698 Yards und 13 Touchdowns. Im kommenden Draft wird Andy Isabella vermutlich innerhalb der Runden 3 bis 4 ausgewählt.

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Karan Higdon (RB)

Karan Higdon ist ein physischer Runningback mit gutem Blick für die Lücke. Er hält dauerhaft an seiner physischen und aggressiven Spielweise fest und stellt auch eine gute Option als zusätzlicher Blocker dar. Seine Antizipation bei der Entwicklung des Plays lässt ihn spüren wo Lücken in der Defense aufgehen, welche er jedoch aufgrund seiner vergleichsweise durchschnittlichen Geschwindigkeit noch nicht immer voll ausnutzen kann. Das Talent von den Michigan Wolverines erzielte in der vergangenen Saison 1,178 Rushing Yards und 10 Touchdowns. Im kommenden Draft gilt er bisher als Kandidat für die Runden 3 bis 5.

Myles Gaskin (RB)

Der ehemalige Runningback der Washington Huskies war in seiner College Karriere äußerst produktiv. Dabei konnte er Saison für Saison stabile Leistungen abrufen, welche sich auch in den Statistiken wiederfinden. In jeder seiner vier Saisons gelangen dem Senior mehr als 1.300 Rushing Yards und mindestens 10 Touchdowns. Trotz seiner Größe von 5’9″ schäut sich Gaskin nicht auch im Passblock gegen deutlich größere Defensive Player zuzupacken. Seine Körpermaße erlauben ihm einen optimalen Körperschwerpunkt zu setzen und somit schon zu Beginn seiner Läufe auf sein Skill-Set zurück zu greifen. Neben seinen Qualitäten als Runner hat Gaskin jedoch auch Fähigkeiten als Passempfänger aus dem Backfield oder sogar bei Downfield Pässen. Im kommenden NFL-Draft wird das Talent der Huskies vermutlich in den Runden 4 bis 5 ausgewählt.

Connor McGovern (OG)

Connor McGovern gilt mit seinen Maßen von 6’5″ und 308lbs als bereit für die NFL. Während viele O-liner die aus dem College kommen noch die richtige Masse für die NFL aufbauen müssen, kann McGovern schon genau das nachweisen. Als ehemaliger Spieler der Penn State und College Blocker für Saquon Barkley, ist der junge O-liner ein hervorragender Run-Blocker. Hinzu hat er bereits Erfahrungen als Offensive Guard und ebenfalls als Center gesammelt, was zusätzliches Interesse in ihm wecken könnte. Gerade für NFL-Teams die in einer Liga mit Pass Rusher auf der Defensive Tackle Position zu tun haben, könnte sich ein physischer Center wie Connor McGovern gegen den Bull-Rush bezahlt machen. Der Run-Blocker hat NFL-Starter Potenzial und wird vermutlich in den Runden 2 bis 4 ausgewählt.

Jalen Hurd (WR)

Die College Saison hat Jalen Hurd mit 946 Receiving Yards, 209 Rushing Yards und 7 Touchdowns abgeschlossen. Der ehemalige Receiver der Baylor Bears war zuvor lange als Runningback aktiv bevor er zum Receiver umfunktioniert wurde. Man sagt ihm großes Entwicklungs- und NFL Starter-Potenzial voraus. Mit seiner Größe von 6’5″, seiner Athletik und seiner Spannweite von 32″ könnte er künftig sowohl als Outside Receiver, wie auch als Redzone-Threat gefragt sein. Hurd lernt zwar immernoch die Nuancen seiner neuen Position doch die meisten Analysten sind sich sicher. Seine hervorragende Arbeitseinstellung lässt ihn bereits in kurzer Zeit alle Kniffe lernen. Da er die Position des Receivers erst seit einem Jahr begleitet, könnte er trotz seines vielversprechenden Skill-Sets erst in den späten Runden 6 und 7 ausgewählt werden. Möglicherweise muss er sich sogar trotz Starter-Potenzials als Free Agent beweisen. Gelingt es Jalen Hurd sein Talent auf das Feld zu bringen, ist er ein wahrer Steal.

 

Mehr zu den Talenten des kommenden NFL-Drafts:

Draft Prospects: FootballR’s Top 5 Quarterbacks

Begleite 3 Top Talente vom NFL Combine über den Pro Day zum NFL Draft

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