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Draft News | NFL-Draft 2020: Defensive Sleeper Part-2 Draft News

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Wie in jedem Draft wird auch der NFL-Draft 2020 so manche Überraschungen in den späteren Runden bereit halten. Denn auch unter den Spielern die nicht in der ersten Runde ausgewählt werden können Rohdiamanten mit echtem Starpotenzial stecken.

Folgend Teil 2 unserer Defensive Sleeper des kommenden Drafts.

Trevis Gipson (Edge, Tulsa)

Den Edge-Rusher der Tulsa Hurricanes könnte man fast schon als eine Art “Spätzünder” bezeichnen. In seiner Zeit bei den Hurricanes konnte der 6’4″ große Gipson knapp 80lbs zulegen, sodass er mittlerweile bei 268lbs (121kg) steht. Wie sein Gewicht, ging auch seine Leistungskurve in den letzten Jahren Schritt für Schritt nach oben. Die jährlichen Verbesserungen in seinem Spiel führten den Edge-Rusher in seinem Senior Jahr zu 49 Total-Tackles, darunter 15 Tackles mit Yardverlust, 8 Sacks und 2 erzwungenen Fumbles. Während sich einige Analysten über das weitere Entwicklungspotenzial von Trevis Gipson unschlüssig sind, ist es schwer sich nicht von seinen Fähigkeiten begeistern zu lassen. Dem jungen Defensive End fehlt es noch an der nötigen Technik und den richtigen Pass-Rush-Moves. Jedoch ist er schon jetzt ein athletischer Pass-Rusher mit explosivem First-Step und großem Tackle-Radius.

McTelvin Agim (DT, Arkansas)

McTelvin Agim gelang es über die letzten drei Seasons hinweg den Teams in der SEC immer wieder erneut Kopfschmerzen zu bereiten. Seine Statistik mit jährlichen >35 Total-Tackles spricht Bände. Bis zu seiner Senior Season kam Agim noch hauptsächlich als Defensive End zum Einsatz. Erst 2019 vollzog er den dauerhaften Wechsel auf die Defensive Tackle Position und überzeugte. Überzeugen konnte der 309lbs schwere Tackle auch mit seiner 40-Yard Dash Zeit im NFL-Combine 2020. Lediglich 4,98 Sekunden benötigte der imposante Tackle für die Sprintstrecke. Mit seiner First-Step Beschleunigung und deutlichen Verbesserungen in Kraft und Technik könnte es McTelvin Agim zum Rotationsspieler in der NFL schaffen.

John Reid (CB, Penn State)

Penn State`s John Reid schaffte es drei mal in seiner vierjährigen aktiven College-Karriere eine Auszeichnung als All-Big Ten abzugreifen. Seine Fußarbeit an der Line of Scrimmage ist wohl die beste der gesamten Draft-Klasse. Das große Problem von Reid ist jedoch, dass seine größte Stärke auf den wenigsten Tapes zur Geltung kommt. Denn die Nittany Lions setzten den Cornerback meist mit Fokus auf einer Cover-3 Deckung ein. Seine ausgeprägte Athletik zeigte Reid insbesondere bei der Short-Shuttle Einheit im diesjährigen NFL-Combine, bei dem er mit 3,97 Sekunden die schnellste Zeit aller Teilnehmer hinlegte. Die Duelle gewinnt der junge Cornerback meist direkt an der Line of Scrimmage. Neben der bereits erwähnten Fußarbeit, helfen ihm dabei auch seine Dynamik und ausgeprägte Handtechnik. Gerade zu Beginn der Routen klebt Reid nahezu an seinen direkten Gegenspielern, welche sich jedoch zum Großteil von ihm lösen können je länger die Route wird. Nachteilig auf den Penn State Cornerback wirken vor allem körperliche Receiver mit guter Endbeschleunigung. Denn insbesondere was den Körperbau angeht ist der 5’10” große Defensive Back leider etwas eingeschränkt.

Curtis Weaver (Edge, Boise State)

Curtis Weaver hat nicht den üblicherweise bevorzugten Körperbau für einen Defensive End. Das spiegelt sich auch in seinen direkten Duellen wieder, welche er nicht durch physische Vorteile gewinnt. Der 6’2″ große und 265lbs schwere DE überzeugt vielmehr als natürlicher Football-Spieler mit sehr ausgeprägten Instinkten. Anstelle eines Power-Rushs bevorzugt es der Edge-Rusher der Boise State seine Gegner mit flüssigen Bewegungen in der Hüfte über die Außen zu schlagen. Wie gut seine Technik dabei ist, zeigen seine starken Zeiten in entsprechenden Workouts beim diesjährigen NFL-Combine. Den 3-Cone Drill meisterte er in starken 7 Sekunden und mit 4,27 Sekunden legte er gleichermaßen stark beim 20-Yard Shuttle nach. In Sachen Produktivität gibt es wohl nur wenige Edge-Rusher die dermaßen starke Zahlen nachzuweisen haben wir Curtis Weaver. In drei College-Jahren machte Weaver 40 Spiele für die Boise State. Dabei gelangen ihm 128 Total Tackles inklusive 47,5 Tackles mit Yardverlust für den Gegner. Darüber hinaus fing er 2 Interceptions, verteidigte 6 Pässe, erzeugte 3 Fumbles und brachte den gegnerischen Quarterback ganze 34 mal zu Fall.

James Lynch (DT, Baylor)

NFL Analyst Lance Zierlein verglich James Lynch nach dem Combine mit Matt Ioannidis von den Washington Redskins. Lynch ist ein powervoller Defensive Tackle der es weiß seine Gegenspieler in Eins-gegen-Eins Situationen zu zwingen und diese für sich zu entscheiden. Seinen Breakout hatte der Junior im letzten Jahr. Mit 13,5 Sacks und insgesamt 41 Total Tackles, darunter 19,5 Tackles mit Raumverlust für den Gegner war Lynch ein Fokuspunkt in der Baylor Defense. Hinzu gesellen sich 5 verteidigte Pässe und 3 erzwungene Fumbles, von denen er 2 mal den Ball für sein Team eroberte. Inwiefern er die Production auch auf dem NFL-Level bestätigen kann bleibt abzuwarten. Dennoch hat er wichtige Fähigkeiten, die ihn zu einem begehrten Nachwuchsspieler für einige Teams machen dürften. Sein Timing kombiniert mit Geschwindigkeit und Power beim Snap machen ihn zu einem potenziellen NFL-Starter.

 

 


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