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| NFLPA reicht Beschwerde im Fall Eric Reid ein

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Die Spielervereinigung NFLPA (National Football League Players Association) reichte offiziell Beschwerde im Fall Eric Reid ein. Diese bezieht sich auf eine mögliche ungerechte Behandlung des Free Agent Safety und anderer Spieler durch NFL Teams. Reid war einer der ersten Spieler, der sich Colin Kaepernick’s Protest während der Nationalhymne anschloss.

Die NFLPA begründet die Beschwerde mit folgenden Punkten:

  1. Es gibt keine Regel, die Spielern das Demonstrieren während der Nationalhymne verbietet.
  2. Die NFL hat gegenüber der Öffentlichkeit und der NFLPA klargemacht, das Recht der Spieler zu demonstrieren, zu respektieren.
  3. Das Collective Bargaining Agreement besagt eindeutig, dass Liga-Regeln über Team-Regeln stehen, die miteinander in Konflikt stehen.
  4. Es scheint, dass ein Team entschieden hat einen Spieler nicht unter Vertrag zu nehmen, weil dieser sagte, die Team-Regel, welche das Demonstrieren verbietet, anzufechten, da diese den Liga-Regeln widerspricht.
  5. Mindestens ein Teambesitzer hat in einem Vorstellungsgespräch gefragt, ob ein Spieler eventuell vorhabe zu demonstrieren. Man geht davon aus, dass diese Fragen nach den Liga-Regeln, unangebracht sind.

Colin Kaepernick stieß 2016 den Protest gegen Rassismus an, indem er während der Nationalhymne zunächst sitzen blieb. Später entschloss er sich nach Gesprächen mit Militärangehörigen dazu, aus Respekt gegenüber Soldaten und Veteranen, lieber zu knien als zu sitzen. Infolgedessen schlossen sich ihm ligaübergreifend etliche Spieler an. Diese Art von Protest stieß bei vielen Teambesitzern und auch bei US-Präsident Trump auf Unverständnis und Ablehnung. Letzterer forderte sogar öffentlich die Entlassung protestierender Spieler.

Ähnlich: Gibt es bald ein Treffen zwischen Trump und Kaepernick?

Viele sehen diese Proteste als Grund für Kaepernick’s Vertragslosigkeit. Ein Schicksal, das auch Eric Reid drohen könnte, wie es scheint.

Foto: Keith Allison
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